Gastronomie

Ein Clubbeitrag statt der Stempelkarte

Für Lokale, die im Sommer voll sind und im Februar auf Gäste warten.

Ein Clubbeitrag statt der Stempelkarte. Hast du schon eine, ist die halbe Arbeit getan: Du weißt, dass deine Stammgäste etwas zurückbekommen wollen, und du gibst auch schon etwas her. Offen ist nur die Richtung. Bei der Stempelkarte zahlst du drauf, nachdem der Gast da war, und nur dann. Beim Abo zahlt er im Voraus, jeden Monat, auch in der ruhigen Februarwoche. Seine Rechnung zahlt er weiterhin normal, das Abo kommt dazu; deshalb kostet dich der Beitrag fast keine Ware. Und verlieren kann er nichts: Die Karte liegt am Handy, und wer sie vergisst, wird an der Kassa über den Namen gefunden.

0 € Einrichtung · keine Grundgebühr · keine Mindestlaufzeit

Was das bei dir heißt

Drei Beispieltarife, wie sie aussehen könnten

Das sind Beispiele und keine Vorgaben. Namen, Preise und Leistungen legst du selbst fest, und du kannst sie jederzeit ändern.

Der EinstiegStammgast8,90 € / Monat
  • Ein Freikaffee im Monat, dein zehnter, ohne Karte im Geldbörsel
  • Dein Tisch bis 12 Uhr frei, ohne Anruf
  • 10 % auf alles zum Mitnehmen
  • Die Karte am Handy, sie kann nicht verloren gehen und nichts vergessen

Passt für: wer die Stempelkarte kannte und nichts verlieren will

Der meistgewählteHausgast24,90 € / Monat
  • Alles aus Stammgast, mit acht Freikaffee im Monat statt einem
  • Ein Stück Kuchen im Monat
  • 10 % auf Bohnen aus der eigenen Rösterei
  • Kaffee und Kuchen getrennt gezählt, du siehst deinen Stand jederzeit

Passt für: wer fast täglich da ist, oft mit Essen

Für die eigene KücheRöstclub49 € / Monat
  • Alles aus Hausgast, mit zwölf Freikaffee im Monat
  • 250 g Hausröstung jeden Monat zum Mitnehmen
  • Zwei Plätze bei jedem Menüabend, ohne Eintritt
  • Neue Röstungen zwei Wochen vor dem Verkaufsstart

Passt für: Gäste, die die Bohnen ohnehin zu Hause haben

Beispielhafte Tarife. Der häufigste Fehler ist nicht der Preis, sondern die Zielgruppe: Ein Tarif, der für niemanden gedacht ist, wird von niemandem genommen.

Was dich ein Mitglied an Ware kostet

Ein Beispiel am mittleren Tarif, 24,90 € im Monat. Setze deine eigenen Preise ein, die Rechnung bleibt dieselbe.

Beitrag im Monat
24,90 €
Acht Freikaffee, Wareneinsatz je rund 0,40 €
− 3,20 €
Ein Stück Kuchen, Wareneinsatz rund 1,00 €
− 1,00 €
Tischvorrang und frühere Einladung
keine Ware
Bleibt dir, bevor unser Anteil abgeht
20,70 €

Zum Vergleich die Stempelkarte, die du vielleicht schon hast: Jeder zehnte gratis sind 10 % Nachlass, und zwar an den Gast, der ohnehin gekommen wäre. Die 24,90 € kommen auch in der Woche, in der er krank ist; die Karte bringt dann nichts. Und dieselbe Rechnung für ein Kontingent, bevor du eines anlegst: Zehn Mittagessen im Voraus für 129 € sind 12,90 je Essen. Kostet dein Menü mit Getränk 15,90 €, gibst du je Essen 3 € her, und zwar auch dem Gast, der ohnehin jeden Mittag gekommen wäre. Bei zehn Essen sind das 30 € im Monat, die du an einem einzigen Stammgast verlierst. Nicht die Gebühr macht das aus, sondern dein eigener Nachlass. Ein Kontingent trägt sich nur, wenn es Gäste bringt, die sonst nicht gekommen wären.

Was davon bei dir bleibt

Mit 120 Mitgliedern in diesen drei Tarifen kommen 2.309,50 € im Monat herein. Davon gehen 104,29 € an Stammabo, es bleiben 2.205,21 €. Der Anteil ist 10 % auf die ersten 500 € Beitragsumsatz im Monat und 3 % auf alles darüber, inklusive Umsatzsteuer. Ganze Preisliste

Neben deinem Kassensystem

Die Kassa bucht, was heute über den Tisch geht. Sie weiß nichts davon, dass jemand jeden Monat einen Beitrag zahlt. Stammabo führt die Mitgliedschaft: wer dabei ist, was er zahlt, was ihm zusteht, und die Mitgliedskarte am Handy, die dein Personal am Tisch sieht. Die Kassa bleibt unverändert.

Die einmalige Gebühr beim Beitritt

Keine Aufnahmegebühr. In der Gastronomie ist die Hürde ohnehin die Frage, warum man für den Besuch im Stammlokal zahlen soll.

Worauf du achten solltest

Versprich nichts, was Ware kostet und nicht gedeckelt ist. Ein Tarif mit „so oft du willst“ ist der Fehler, der sich am spätesten zeigt, nämlich erst bei den Gästen, die ihn wirklich ausnutzen. Und wenn du doch im Voraus verkaufst: Was bei Urlaub, Schließtagen und nicht verbrauchten Essen gilt, gehört ausdrücklich in deine Mitgliedsbedingungen, sonst wird daraus ein Reklamationsgrund.

In zehn Minuten steht es

Konto anlegen, Tarife eintragen, Stripe verbinden. Danach hast du eine eigene Seite, auf der sich deine Kunden eintragen. Nichts zu installieren, keine Grundgebühr, und wenn nichts hereinkommt, zahlst du nichts.