Verein
Mitgliedsbeiträge einziehen, ohne Erlagschein und Kontoabgleich
Für Vereine, die ihre Beiträge heute noch vorschreiben, mahnen und von Hand mit dem Kontoauszug abgleichen.
Bei einem Verein sind das die Mitgliedsbeiträge. Statt Vorschreibung, Erlagschein und dem Abgleich des Kontoauszugs erteilt jedes Mitglied einmal ein SEPA-Mandat, danach wird der Beitrag automatisch eingezogen. Wer offen ist, steht im Dashboard, und die Erinnerung verschickt das System, nicht der Kassier. Viele Vereine haben nur einen einzigen Jahresbeitrag, und dafür genügt genau ein Tarif. Die drei Beispiele unten zeigen, was darüber hinaus möglich wäre, sie sind kein Muss.
Ihr braucht keine eigene Gläubiger-ID und kein Gespräch mit der Bank. Der Einzug läuft über Stripe, den lizenzierten Zahlungsdienstleister: Konto hinterlegen, Mitglieder tragen ihre Bankdaten selbst ein, fertig. Das Geld geht direkt auf euer Vereinskonto.
0 € Einrichtung · keine Grundgebühr · keine Mindestlaufzeit
Was das bei einem Verein heißt
- Ein einziger Jahresbeitrag als einziger Tarif, wenn euer Verein es so hält
- Beitragsklassen als eigene Tarife: Erwachsene, Jugend, Familie, Senioren, Passiv
- Jährlich, pro Quartal oder monatlich einziehen, je Tarif verschieden
- Die digitale Mitgliedskarte als Eintrittskarte bei Heimspielen verwenden
- Saison-Abo für Vereine, die nur im Sommer oder Winter laufen
- Aufnahmegebühr einmalig beim Beitritt, auf derselben ersten Rechnung
- Mitgliederrabatt im Vereinsshop, greift dort automatisch
- Mitgliederliste hochladen, jeder bekommt eine Einladung mit dem passenden Tarif
- Beitragsübersicht als CSV für die Rechnungsprüfer
- Barzahler und Überweiser mitführen, damit die Liste vollständig bleibt
Drei Beispieltarife, wie sie aussehen könnten
Das sind Beispiele und keine Vorgaben. Namen, Preise und Leistungen legst du selbst fest, und du kannst sie jederzeit ändern.
- Mitgliedschaft ohne aktive Teilnahme
- Stimmrecht in der Generalversammlung
- Beitragsbestätigung einmal im Jahr, für die Unterlagen
- Bewusst ohne Gegenleistungen, bei vielen Vereinen ist das der ganze Tarif
Passt für: Unterstützer, Ehemalige, Eltern von Jugendlichen
- Alles aus Fördernd
- Teilnahme an allen Trainings und Proben
- Spielberechtigung, Startgebühren bei Bewerben übernommen
- Vereinsausrüstung leihweise, ohne Kaution
- Nutzung der Anlage zu allen Öffnungszeiten
Passt für: alle, die tatsächlich mitmachen
- Alles aus Aktiv, für zwei Erwachsene und alle Kinder im Haushalt
- Die digitale Mitgliedskarte gilt als Eintrittskarte bei allen Heimspielen
- 10 % im Vereinsshop auf Trikots und Ausrüstung
- Eine Rechnung für den ganzen Haushalt statt vier
Passt für: Haushalte ab drei Personen, ab da rechnet es sich
Beispielhafte Tarife. Der häufigste Fehler ist nicht der Preis, sondern die Zielgruppe: Ein Tarif, der für niemanden gedacht ist, wird von niemandem genommen.
Was davon bei dir bleibt
Mit 136 Mitgliedern in diesen drei Tarifen kommen 1.370 € im Monat herein. Davon gehen 76,10 € an Stammabo, es bleiben 1.293,90 €. Der Anteil ist 10 % auf die ersten 500 € Beitragsumsatz im Monat und 3 % auf alles darüber, inklusive Umsatzsteuer. Ganze Preisliste
Mit oder ohne Vereinsverwaltung
Habt ihr noch keine Software, dann genügt Stammabo für die Beiträge vollständig: Mitgliederliste mit Kontaktdaten, Anmeldeseite, Einzug, Rechnungen, offene Posten, Rundmail und die Auswertung für die Rechnungsprüfer. Mehr braucht der Kassier nicht, und eine zweite Software müsst ihr dafür nicht anschaffen. Habt ihr dagegen schon eine Vereinsverwaltung, ersetzt Stammabo sie nicht: Die führt Gruppen und Abteilungen, Termine, Trainingspläne, Anwesenheiten und Dokumente, also den Alltag des Vereins. Stammabo macht den Geldweg und läuft daneben. Weil es keine Grundgebühr und keine Mindestlaufzeit gibt, kostet auch das nichts extra.
Die einmalige Gebühr beim Beitritt
Aufnahmegebühr 30 € einmalig beim Beitritt, bei Jugendlichen üblicherweise keine. Sie landet auf derselben ersten Rechnung, es braucht keinen zweiten Vorgang und kein zweites Mandat.
Worauf du achten solltest
Fangt mit dem an, was ihr heute schon habt. Hat euer Verein nur einen Jahresbeitrag, legt genau einen Tarif an und sonst nichts; Klassen und Zusatzleistungen könnt ihr jederzeit nachlegen. Und rechnet im ersten Jahr mit 60 bis 70 Prozent, die auf Lastschrift umsteigen. Der Rest zahlt weiter wie bisher und wird trotzdem mitgeführt. Der Umstieg gelingt am besten über die Generalversammlung oder das jährliche Vorschreibungsschreiben mit QR-Code.
In zehn Minuten steht es
Konto anlegen, Tarife eintragen, Stripe verbinden. Danach hast du eine eigene Seite, auf der sich deine Kunden eintragen. Nichts zu installieren, keine Grundgebühr, und wenn nichts hereinkommt, zahlst du nichts.