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Der Aufsteller an der Kassa: Text und QR-Code

Der richtige Platz, fünf Zeilen Text und ein Code, der sich scannen lässt. Am Beispiel eines Cafés mit zwölf Tischen.

Stammabo RW GmbHGeprüft am 8 Minuten

Kurz gesagt

Ein Aufsteller für das Abo steht dort, wo der Gast wartet und die Hände frei hat, meistens an der Kassa. Auf A6 passen eine Überschrift mit dem wichtigsten Vorteil, zwei weitere in Zahlen, der Preis, eine Aufforderung und der QR-Code mit der Adresse darunter. Der Code misst mindestens drei Zentimeter und führt direkt auf die Seite, auf der man abschließt. Einen Aufsteller ohne Preis würden wir nicht drucken.

Zwischen Zuckerstreuer und Trinkgeldglas

Ein Café mit zwölf Tischen, das seine Mehlspeisen selbst bäckt, hat eine Tortenvitrine, eine Siebträgermaschine und am Ende der Theke die Kassa. Seit drei Wochen gibt es dort einen Club für Stammgäste, der Einstieg kostet 8,90 € im Monat. Die Besitzerin hat dafür einen Aufsteller drucken lassen, A5 quer, mit dem Logo, einem Foto von einem Cappuccino und der Zeile „Werde Teil unserer Kaffeefamilie“. In der Ecke unten rechts sitzt ein QR-Code, so groß wie ein Daumennagel. Der Aufsteller steht neben der Vitrine.

In den drei Wochen haben zwei Gäste abgeschlossen, und beide erst, nachdem die Besitzerin es ihnen am Tisch erklärt hat. Gescannt hat niemand. Das Schild ist hübsch und sagt nichts: Was man bekommt, was es kostet und wozu der Code gut ist, steht nicht drauf.

Sie macht es noch einmal, und diesmal fängt sie beim Platz an.

Wo der Gast steht, wenn er wartet

Ein Aufsteller wird in den Sekunden gelesen, in denen jemand stillsteht, nichts zu tun hat und das Handy ohnehin in der Hand hält. In einem Café gibt es zwei solche Stellen. Die eine ist die Kassa, während die Rechnung getippt wird und das Kartengerät arbeitet. Die andere ist das Ende der Theke, wo man auf den Kaffee zum Mitnehmen wartet.

Neben der Vitrine war der schlechteste Platz im Lokal. Wer dort steht, schaut auf die Torten und entscheidet zwischen Topfen und Mohn.

Die Besitzerin stellt sich selbst als Gast an die Kassa und schaut, wohin der Blick fällt. Er fällt auf das Kartengerät und auf die zwei Handbreit rechts davon. Dort stand bisher das Trinkgeldglas. Das Glas rückt nach links, der Aufsteller kommt an seine Stelle, leicht nach hinten geneigt, damit man ihn von oben lesen kann. Einen zweiten stellt sie an die Ausgabe für den Kaffee zum Mitnehmen.

Auf die Tische kommt vorerst nichts. Tischkarten werden nass, verschwinden hinter der Zuckerdose und müssen zwölfmal gepflegt werden. Hat sich der Aufsteller an der Kassa bewährt, kann sie das immer noch tun.

Was auf A6 Platz hat

A6 ist so groß wie eine Postkarte. Hochkant gestellt bleibt neben dem Code Platz für fünf kurze Zeilen. Die Besitzerin nimmt den Einstiegstarif, weil er der ist, den jemand an der Kassa in zwanzig Sekunden versteht.

ZeileDer Text im BeispielWozu sie da ist
ÜberschriftEin Kaffee im Monat geht aufs Haussagt in Worten des Gastes, was er bekommt
VorteileDazu dein Tisch bis 12 Uhr frei und 10 % auf alles zum Mitnehmenzwei weitere Vorteile aus dem Tarif, beide mit Zahl
PreisStammgast-Club, 8,90 € im Monatsteht so groß da wie die Überschrift
AufforderungCode scannen, in zwei Minuten angemeldetsagt, was der Code tut und wie lang es dauert
CodeQR-Code, darunter die Adresse in Buchstabenfür alle, die lieber tippen
FußzeileFragen? Sag es uns an der Kassa.macht aus dem Schild ein Gespräch

Das Logo steht klein in einer Ecke. Der Gast sitzt im Lokal und weiß, wo er ist.

Die Überschrift ist die Zeile, an der am längsten gefeilt wird. Sie nennt den Vorteil, den jeder sofort versteht, und sie nennt ihn mit seiner Grenze: ein Kaffee im Monat. Eine Zeile wie „Kaffee, so oft du willst“ würde mehr Leute zum Scannen bringen und wäre ein Versprechen, das sich im Lokal nicht rechnet. Warum, steht im Text Stammkunden-Abo im Lokal.

Die zwei größeren Tarife fehlen auf dem Aufsteller. Wer scannt, sieht sie auf der Seite nebeneinander und kann dort in Ruhe vergleichen. An der Kassa hat dafür niemand Zeit, und drei Preise auf einer Postkarte liest keiner.

Der Preis steht drauf

Beim ersten Aufsteller hatte die Besitzerin den Preis weggelassen. Sie wollte niemanden abschrecken, bevor er die Vorteile kennt.

Einen Aufsteller ohne Preis würden wir nicht drucken.

Wer den Code scannt und erst dann erfährt, dass es um einen Monatsbeitrag geht, fühlt sich hereingelegt und legt das Handy weg. Das ist schlechter, als hätte er nie gescannt, denn beim nächsten Schild scannt er nicht mehr. Der Preis auf dem Aufsteller sortiert vor: Wer mit 8,90 € im Monat vor Augen noch scannt, meint es ernst. Und ein kleiner Betrag ist an der Kassa ein Vorteil, den man nicht verstecken muss. Der Gast hat gerade mehr für ein Frühstück gezahlt.

Der Code: Größe, Rand und Ziel

Am ersten Aufsteller ist der Code gescheitert, bevor ihn jemand versucht hat. Ein Code, den man erst suchen muss, sieht aus wie Verzierung.

Für die Größe gibt es eine Faustregel: Die Kante des Codes misst etwa ein Zehntel des Abstands, aus dem gescannt wird. An der Kassa hält der Gast das Handy dreißig Zentimeter über die Theke, also braucht der Code mindestens drei Zentimeter. Die Besitzerin druckt ihn mit vier. Er nimmt damit ein gutes Drittel der Breite ein, und das darf er.

Was am Code schiefgehtWas der Gast erlebtWas hilft
zu klein gedrucktdas Handy stellt nicht scharfmindestens drei Zentimeter Kantenlänge
Text oder Rahmen bis an den Randder Code wird nicht erkanntrundum einen weißen Rand lassen
helle Hausfarbe statt Schwarzes klappt nur bei gutem Lichtdunkel auf weißem Grund drucken
glänzender Ständer unter dem Strahlerdie Kamera sieht eine Spiegelungmattes Papier, Ständer aus dem Lichtkegel drehen
führt auf die Startseite der Websiteder Gast sucht und gibt aufdirekt auf die Seite mit den Tarifen verlinken

Die letzte Zeile ist die häufigste. Der Code muss auf die Seite führen, auf der der Tarif beschrieben ist und auf der man abschließt. Jeder Zwischenschritt kostet Gäste: die Startseite, ein Menü, ein Profil in einem sozialen Netzwerk.

Unter dem Code steht die Adresse in Buchstaben, so kurz wie möglich. Manche Gäste scannen grundsätzlich nichts, und manche lesen den Aufsteller, zahlen und tippen die Adresse am Abend ein.

Bevor sie druckt, prüft die Besitzerin den Code am Bildschirm. Nach dem Druck prüft sie ihn an Ort und Stelle, am Abend bei eingeschaltetem Licht, mit ihrem eigenen Handy und mit dem ältesten, das im Team zu finden ist.

Drucken und hinstellen

Sie druckt auf mattes Papier mit 200 Gramm, vier Stück: zwei zum Aufstellen, zwei als Ersatz. Die Ständer sind aus Holz mit einem Schlitz. Ständer aus Acryl gehen genauso, solange kein Strahler direkt darauf leuchtet.

An der Kassa lebt ein Aufsteller gefährlich. Nach zwei Wochen hat er einen Kaffeerand und eine geknickte Ecke. Ein fleckiges Schild sagt über das Lokal etwas, das die Besitzerin nicht sagen will, also wird getauscht, sobald es auffällt. Auf die Rückseite schreibt sie mit Bleistift das Datum. So weiß sie später, welche Fassung wann gestanden ist.

Was das Personal sagt, wenn jemand fragt

Der Aufsteller schließt selten allein ein Abo ab. Er bringt Gäste dazu, an der Kassa zu fragen: „Was ist das mit dem Kaffee im Monat?“ Die Antwort darauf braucht jede, die an der Kassa steht, in einem Satz: was es kostet, was man bekommt und dass der Code auf die Anmeldung führt.

Die Besitzerin sagt ihren zwei Mitarbeiterinnen am Montag vor dem Aufsperren, was auf dem Schild steht, und lässt beide den Code einmal selbst scannen. Wer die Seite gesehen hat, kann einem Gast sagen, was ihn dort erwartet. Wie man das Abo von sich aus anspricht, ohne dass es nach Verkaufen klingt, steht im Text Das Abo im Geschäft ansprechen.

Nach vier Wochen eine Zeile tauschen

Neben der Kassa steht ein leeres Marmeladeglas, und wer vom Team nach dem Schild gefragt wird, wirft eine Kaffeebohne hinein. Nach vier Wochen liegen dreiundzwanzig Bohnen im Glas, und neun Gäste haben abgeschlossen. Fünf davon haben vorher an der Kassa gefragt.

Dann lässt die Wirkung nach, und das ist bei jedem Schild so. Stammgäste sehen einen Aufsteller in den ersten Wochen und danach nicht mehr, er gehört für sie zur Theke wie der Zuckerstreuer. Die Besitzerin tauscht deshalb nach einem Monat die Überschrift und lässt alles andere stehen. Aus „Ein Kaffee im Monat geht aufs Haus“ wird „Dein Tisch bis 12 Uhr frei, ohne Anruf“. Derselbe Tarif, ein anderer Vorteil vorne. Tauscht sie nur eine Zeile, sieht sie am Glas, ob es an dieser Zeile lag.

So geht das mit Stammabo

Die Kassa bucht, was heute über den Tisch geht. Sie weiß nichts davon, dass jemand jeden Monat einen Beitrag zahlt. Stammabo führt die Mitgliedschaft: wer dabei ist, was er zahlt, was ihm zusteht, und die Mitgliedskarte am Handy, die dein Personal am Tisch sieht. Die Kassa bleibt unverändert.

0 € Einrichtung, keine Grundgebühr. 5 % + 20 % USt auf Beiträge, Aufnahmegebühren, einmalige Posten und Guthabenkäufe, höchstens 249 € + 20 % USt im Monat.

Stammgast-Abo für Gastronomie: feste EinnahmenBesuche erfassen

Häufige Fragen

Was soll auf einem Aufsteller für ein Abo stehen?

Auf einen Aufsteller für ein Abo gehören eine Überschrift mit dem wichtigsten Vorteil, bis zu zwei weitere Vorteile in Zahlen, der Preis, eine Aufforderung zum Scannen und der QR-Code mit der Adresse darunter. Auf A6 hat das samt einer Fußzeile gut Platz.

Wie groß muss ein QR-Code auf einem Aufsteller sein?

Die Kante eines QR-Codes sollte etwa ein Zehntel des Abstands messen, aus dem gescannt wird. An einer Kassa sind das mindestens drei Zentimeter, mit vier bist du auf der sicheren Seite. Dazu kommt rundum ein weißer Rand.

Wohin soll der QR-Code führen?

Der QR-Code führt am besten direkt auf die Seite, auf der dein Tarif beschrieben ist und auf der man abschließen kann. Die Startseite deiner Website oder ein Profil in einem sozialen Netzwerk sind ein Umweg, auf dem Gäste verloren gehen.

Wo stelle ich den Aufsteller hin?

Der beste Platz für einen Aufsteller ist dort, wo deine Kunden kurz warten und die Hände frei haben, meistens direkt neben dem Kartengerät an der Kassa. Stell dich selbst als Kunde hin und schau, wohin dein Blick fällt.

Der Text auf dem Aufsteller und die Preise sind ein Beispiel aus einem Café und keine Richtpreise. Der Text enthält keine Rechtsauskunft. Welche Angaben auf einem Werbemittel für dein Abo stehen müssen, klärst du mit deiner Interessenvertretung.

Stell dich heute an deine eigene Kassa und schau, wohin du beim Warten siehst.

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